Salvador Dali, dessen eigentlicher Name Salvator Felipe Jacinto Dali war, wurde am 11.5.1904 in Figueras in Katalonien geboren. Der spanische Maler gilt als einer der berühmtesten Vertreter des Surrealismus. Sein künstlerisches Schaffen war von Futurismus und Kubismus beeinflusst, aber auch von Freud’s Psychoanalyse. Schon in seiner Kindheit machte sich sein exzentrisches Wesen bemerkbar.
Nach einer erfolgreichen Ausstellung in seinem Heimatort im Alter von 17 Jahren, schickte sein Vater ihn auf die Kunstakademie in Madrid, von der er allerdings 1926 verwiesen wurde.
Dalís häufigste Themen sind die Welt des Traums, des Rausches, des Fiebers und der Religion; oft findet man in seinen Gemälden seine Frau Gala (gest. 1982) wieder, die er bei einem seiner Besuche in Paris kennenlernte, wo er unter anderm auch Picasso, Rene Magritte und André Breton begegnete.
Dalís Verehrung des spanischen Diktators Francisco Franco führte vielfach zu Kontroversen bei der Bewertung seiner Person und seiner Werke.
Trotzdem ist sein Erfolg unbestreitbar, schon zu seinen Lebzeiten gab es zwei Museen, die allein seine Werke ausstellten und er sagte selbstbewusst: „Der Surrealismus bin ich!“, nachdem er sich mit anderen Surrealisten aufgrund seiner politischen Ansichten überworfen hatte.
Dali starb im Alter von 84 Jahren, nach langem Leiden an der Parkinson Krankheit und wurde in seinem Heimatort Figueres beigesetzt. Als Erben seiner Besitztümer bestimmte er den spanischen Staat.