Roy Lichtenstein wurde am 27. Oktober 1923 als Sohn einer mittelständischen Familie in New York City geboren. Obwohl weder in seiner Schule noch in seiner Familie Interesse an Kunst oder Kunstunterricht bestand, begann Lichtenstein als Teenager mit dem Malen und Zeichnen. Er war außerdem ein großer Fan des Jazz, und so zeichnete er wann immer er ein Konzert besuchte, Skizzen von Musikern mit ihren Instrumenten. Nach seinem Schulabschluss ging er 1940 an die Ohio State University, um dort Kunst zu studieren.
1943 bis 1946 war er als Soldat in Europa, danach kehrte er aber nach Ohio zurück, beendete sein Studium und erhielt einen Posten als Dozent.
1951 hatte Lichtenstein seine erste eigene Ausstellung in New York; Im gleichen Jahr zog er nach Cleveland, wo er sich mit verschiedensten Jobs sein Geld verdiente, vom Konstruktionszeichner bis zum Fensterdekorateur. Als Künstler hatte er in dieser Zeit aber noch kaum Erfolg.
Der Durchbruch kam Anfang der 60er Jahre, während er begann, an der Rutgers University zu unterrichten. Mit dem Werk „Look Mickey“, und 6 weiteren Gemälden in ähnlichem Stil der berühmten „Benday Dots“, erhielt er eine eigene Galerie, und die Bilder wurden allesamt von namhaften Sammlern gekauft schon bevor die Ausstellung eröffnet war. Ein Jahr später gab er seine Lehrtätigkeit auf und konzentrierte sich ganz auf seine künstlerische Karriere.
Seine Bilder sind häufig Comicvorlagen sehr ähnlich, ohne jedoch gänzlich identisch zu sein, mit gewagten Farben, ganz so, als würde er die photographische Reproduktion schon im Original imitieren wollen.
Roy Lichtenstein ist neben Andy Warhol der berühmteste Vertreter der Pop-Art Kunst, seine berühmtesten Bilder wie “Whaaam” oder “Drowning Girl” haben weltweiten Kultstatus.
Lichtenstein starb 1997 in New York.