Paul Klee wurde 1879 in in der Nähe von Bern geboren und war schon als Kind künstlerisch sehr begabt, sowohl in der Malerei als auch in der Musik. Er entschied sich allerdings für das Malen und begann 1899 in München ein Grafikstudium. Später heiratete er die Pianistin Lily Stumpf.
Paul Klee fühlte sich der Münchner Künstlervereinigung "Der blaue Reiter" um Wassily Kandinsky sehr verbunden, und beteiligte sich rege an deren Aktivitäten, obwohl er jedoch kein offizielles Mitglied war.
Klee war äußerst vielseitig und arbeitete mit vielen verschieden Utensilien, wie Öl, Wasserfarben, Tinte und anderen, die er oftmals auch in einem einzigen Gemälde kombinierte. Er wird häufig mit Expressionismus, Kubismus und Surrealismus in Verbindung gebracht, kann dabei aber nur sehr schwierig in einen Kunststil eingeordnet werden.
1933, nach der Machtübernahme der Nazis in Deutschland, kehrte er in die Schweiz zurück, wo er bald unter einer seltenen Hautkrankheit zu leiden begann. Er starb 1940 und wurde in Bern beigesetzt.
Besonders auffallend und bemerkenswert ist Klees Einsatz von kräftigen Farben, wie man sie zum Beispiel in seinen Bildern „Rosengarten“ oder „Die Gliederpuppe“ sehen kann.