Georgia O'Keeffe wurde 1887 als zweites von sieben Kindern in Sun Prairie, Wisconsin, geboren. Sie gilt als eine der bedeutendsten US-amerikanischen Malerinnen des 20. Jahrhunderts. Schon in früher Jugend begann sie, Zeichenunterricht zu nehmen und entdeckte den Wunsch, Malerin zu werden.
1905 und 1906 studierte sie am Art Institut in Chicago und von 1907 bis 1908 besuchte sie die Art Students League in New York City. Danach war sie jedoch aufgrund von Geldmangel gezwungen, ihre Studien abzubrechen, und arbeitete als Grafikern und später als Lehrerin. Über die Konstruktionslehre findet sie ab 1912 Zugang zur abstrakten Kunst. Sie engagierte sich außerdem in der National Woman`s Party, in der sie über 30 Jahre Mitglied war.
Dank Alfred Stieglitz, den sie später heiratete, schaffte sie 1915 einen ersten Durchbruch, 1917 ermöglichte er ihre erste eigene Ausstellung, die jedoch aufgrund des Kriegseintritts der USA schon wenige Tage nach der Eröffnung wieder geschlossen wurde. Dank der kurzen Ausstellung lernte Georgia John Marin und Paul Strand kennen.
Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie in Mexiko, wo sie vor allem Wolkenlandschaften und ihr Haus in Abiquiu malte. Georgia O’Keefe starb 1986 im Alter von 98 Jahren in Santa Fe.