Der am 28. April 1870 in Slough in Südengland geborene Cecil Aldin besuchte das Eastbourne College und die Solihull Grammar School und studierte später Kunst am Royal College of Art in London und bei Frank F. Calderon.
Aldin illustrierte sein ganzes Leben lang hunderte von Büchern, wobei einer seiner ersten wichtigen Aufträge Kiplings „Dschungelbuch“ war. Im Alter von 22 übernahm er ein Studio in Chelsea um dort seine Arbeit regelmäßiger betreiben zu können, und seine Illustrationen wurden in den 1890er Jahren in vielen Zeitschriften veröffentlicht. Im Jahr 1895 heiratete er, zog nach Chiswick und wurde Mitglied eines Zirkels von Künstlern, die den sogenannten London Sketch Club bildeten.
Aldin war ein begeisterter Jäger und viele seiner Bilder zeigen Pferde; er zeichnete sie und alle Arten von Tieren, genauso wie seine wohlbekannten Jagd- und Kutschenszenen, mit Humor und Präzision.
Cecil Aldin malte hauptsächlich mit Wasserfarben, aber er war auch als Meister der Karikaturen, die er sowohl von Menschen als auch von Tieren anfertigte, berühmt. Die hohe Qualität seiner Kunst wird in allen seinen Werken deutlich, besonders aber in den zahlreichen Bildern, die seine eigene Hundefamilie als Motiv haben.
Aldin starb 1935 und seine Arbeiten besitzen heute hohen Sammlerwert. Er gilt als einer der originellsten und besten Künstler von Sportszenen des frühen 20. Jahrhunderts.